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Wärmeschutz

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Vier und mehr Kammern für besseren Wärmeschutz

Alte und schlechte Fenster sind eine der größten Wärmeverlustquellen in der Gebäudehülle. Sie sind buchstäblich die »dünnen Stellen« in der Hausfassade und ein Fass ohne Boden. Mit neuen, dicht schließenden Fenster lässt sich sehr viel Geld sparen.

 

In den letzten Jahren stiegen bei Fenstern die Anforderungen an den Wärmeschutz. Die Energieverluste bei Gebäuden entstanden zum größten Teil im Fensterbereich. Durch größere Bautiefen und die Einführung von Mehrkammersystemen ist auch nach der neuen Wärmeschutzverordnung gewährleistet, dass PVC-Profile in die Rahmengruppe I eingeordnet werden. In Verbindung mit modernen Wärmeschutzgläsern lassen sich so U-Werte deutlich unter 1,0 W/m²K realisieren.

Die in den letzten Jahren weiter angestiegenen Anforderungen an die Wärmedämmung haben seitens der Profilhersteller die Anstrengungen erhöht, die Wärmedämmeigenschaften bei den Systemen zu verbessern. Ein Ziel dieser Bemühungen war die Entwicklung von Profilen, deren Wärmedurchgangs-koeffizient in etwa dem der Verglasung nahe kommt. Dabei wurde versucht, diese Verbesserung ohne eine Veränderung der bisherigen Bautiefe zu erreichen.

Während dieser Schritt bei der Erhöhung von Zweikammer- zu Dreikammerprofilen noch eine nennenswerte Verbesserung brachte, führte eine weitere Erhöhung der Kammernanzahl nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Die Lösung dieses Dilemmas brachte ein kompletter Neuaufbau der Profilgeometrie mit Bautiefen von 70 mm und darüber.

So war es möglich, U-Werte in der Größenordnung von 1,2 W/m²K bei gleichzeitiger Verwendung von Standardstahlaussteifungen zu erzielen. In Verbindung mit einer Wärmeschutzverglasung sind Uw-Werte von 1,2 W/m²K und darunter keine Utopie mehr.


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